Der Begriff Überführungskennzeichen ist keine Bezeichnung für ein bestimmtes Kennzeichen, sondern eher ein Überbegriff für verschiedene Kennzeichen, die in der Überführungsbranche benutzt werden.
Dabei werden Überführungskennzeichen für den Transport von Kraftfahrzeugen, die aus eigener Kraft vom Punkt A nach B fahren, eingesetzt. Aber auch für TÜV- oder Probefahrten können Überführungskennzeichen sinnvoll sein.
Auf der einen Seite gibt es das Kurzzeitkennzeichen und auf der anderen Seite das Ausfuhrkennzeichen. Beide haben gewisse Unterschiede und Gemeinsamkeiten.
Wie die Namensgebung schon vermuten lässt, ist das Kurzzeitkennzeichen nur für einen kurzen Zeitraum gültig. Genau genommen für fünf Tage und wird in den meisten Fällen nur deutschlandweit benutzt.
Der Vorteil vom Kurzzeitkennzeichen ist, dass man nur eine Haftpflichtversicherung für fünf Tage benötigt und diese automatisch abläuft und nicht gekündigt werden muss.
Das Ausfuhrkennzeichen ist für die Überführung eines Kraftfahrzeugs ins Ausland gedacht und bringt mehr Auflagen mit sich.
Es ist nicht nur bis zu einem Jahr gültig, sondern das Auto muss auch eine gültige Haupt- und Abgasuntersuchung aufweisen können. Nach drei Monaten muss sogar KFZ-Steuer gezahlt werden.
Nun zur interessanten Frage: Wo bekommt man Überführungskennzeichen her?
Als erstes fällt einem bestimmt die örtliche Zulassungsstelle ein. Richtig, doch wer nicht all zu viel Lust auf lange Wartezeiten und teuere Gebühren hat, sollte sich im Internet schlau machen und Google mit Suchbegriffen wie "Kurzzeitkennzeichen", "Ausfuhrkennzeichen" und "Überführungskennzeichen" füttern.
Viele Anbieter bieten einen Online Versicherungs- und Versand-Service zu günstigen Preisen an. Dabei kann man auch bequem per Onlinebanking oder PayPal bezahlen.